🌿 Die Krähe und ich
Bloggeschichte – entstanden am 14. Mai 2026
Erscheint am 13. Juni 2026
Ihr Lieben,
heute Morgen auf meinem Weg vom Café zurück nach Hause
hatte ich eine kleine Begegnung,
über die ich sehr schmunzeln musste.
Mit einer Krähe.
Sie saß mitten auf dem Gehweg
und ließ mich erstaunlich nah herankommen.
Ich ging weiter auf sie zu
und dachte schon,
gleich fliegt sie weg.
Aber das tat sie nicht.
Sie hüpfte einfach ein Stück weiter.
Genau in meine Richtung.
Und setzte sich wieder hin.
Also ging ich weiter.
Und wieder hüpfte sie ein Stück voraus.
So ging das eine ganze Weile.
Und irgendwann ertappte ich mich dabei,
wie ich anfing,
mit dieser Krähe zu sprechen.
Ich musste innerlich lachen.
Denn irgendwie hatte diese Situation
etwas unglaublich Komisches
und gleichzeitig etwas Schönes.
Es wirkte fast so,
als würde die Krähe sagen:
„Na gut,
ich lasse dich heute mal ein Stück mitlaufen.“
Aber irgendwann wurde es ihr wohl
doch zu nah.
Denn plötzlich flog sie hoch
und gab Laute von sich,
die sich ehrlich gesagt
nicht gerade freundlich anhörten.
Es klang fast so,
als würde sie mit mir schimpfen.
Und ich stand da
und war etwas perplex.
Nicht, weil ich mich geärgert hätte.
Ganz im Gegenteil.
Ich habe mich einfach gewundert
über diese seltsame kleine Begegnung.
Und genau das hat mich
zum Nachdenken gebracht.
Vielleicht dürfen wir manche Begegnungen
im Leben einfach so stehen lassen.
Nicht alles bewerten.
Nicht alles analysieren.
Nicht allem eine Bedeutung geben.
Manche Begegnungen
sind einfach nur ein kurzer Moment
auf unserem Weg.
Und vielleicht reicht das auch schon.
✨ Geistlicher Impuls
„Ein fröhliches Herz macht das Leben froh.“
— Sprüche 15,13
Und manchmal schenkt uns Gott
einfach eine kleine Krähe auf dem Gehweg,
um uns daran zu erinnern.
Eure Greta 🌿
(c) brigeart 2026
P.S. Freue mich über persönliche Kommentare! Die Kommentarfunktion hier im Blog ist inaktiv.

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