Der Schlüssel... by Greta

Erika sitzt heute Morgen mit einer Tasse Kaffee in der Hand an ihrem Esstisch.

Es durchströmt sie ein wohliges Gefühl.

Gestern war ein guter Tag, denkt sie.

Es war ein Tag,

an dem sie keinen Druck verspürt hat,

an dem sie keine Hast verspürt hat,

an dem sie keine Hektik verspürt hat,

an dem sie nicht ungeduldig war,

am dem sie viel gelacht hat,

an dem sie zufrieden war.

Sie nimmt den nächsten Schluck Kaffee.

Warum kann es nicht immer so sein?

WARUM?

Und auf einmal fällt es ihr wie Schuppen von den Augen!

SIE muss es machen.

SIE muss es leben.

SIE muss sich keinen Druck machen.

SIE muss endlich anfangen...

Sie hält den Schlüssel selbst in der Hand!

Den Schlüssel für mehr GLÜCK!

(c) G. Brinkmann 1/18

Euch einen wunderschönen Tag! Eure Greta

 

(c) Bild von pixabay


13 Kommentare

Greta und die letzte Woche

Kennt Ihr das auch?

Da hat man Sonntagabend die kommende Woche perfekt geplant, Termine sind abgesteckt und du liegst nach einem schönen Wochenende wohlig im Bett und freust dich über das, was kommt...

Der Montag verläuft dann tatsächlich so wie geplant.

Wäre da nicht dieser pochende Schmerz...

Na ja, schauen wir mal...

Und dann ist er da! Der Dienstagmorgen fängt mit einem Hammerstart an. Will schreiben, er beginnt mit einem Hammerschmerzgefühl im Kopf -lokalisierbar ist er zu dem Zeitpunkt noch nicht- dass du meinst, dieser Kopf ist ein Bestandteil, der absolut nicht zu deinem Körper gehört.

Schnell wird dir bewusst, du musst etwas unternehmen.

Der Zahnarzt wird kontaktiert, die nette Assistentin zeigt Erbarmen, du bekommst einen "Notfalltermin".

Nun ja, die schön durchgeplanten Termine müssen erstmal verschoben werden...

geht alles!

Die Diagnose ist wenig erfreulich, ein kleiner Eingriff am Donnerstag geplant. Noch mehr Termine werden verschoben. Langsam wird es eng!

Und wenn da dieser Schmerz nicht wäre! Dazu kommt ein leichtes nervöses Kribbeln! ;-)

Am Donnerstag erwartet dich kurz vor dem Eingriff eine Überraschung!

Alles zurück!

Es wird anders gemacht, es gäbe Alternativen...

Was soll es auch! Ich bin ja elastisch! ;-)))

Ich kann wieder alte Termine wahrnehmen zur Überraschung vieler und der Schmerz begleitet mich noch ein wenig weiter!

Ein neuer Termin am Montag macht Mut und ich sitze hier am Rechner mit einem Grinsen, der Schmerz im Kiefer ist durchaus erträglich und ich freue mich über das "Geschaffte" in der zurückliegenden Woche.

Die Woche ist trotz der "kleinen Widrigkeiten" gut verlaufen.

Das Schönste waren liebe Menschen aus meinem "inner circle", die mir Ratschläge gegeben, die mich aufgemuntert und die mich in den Arm genommen haben.

Ich bin wirklich dankbar für diese Menschen.

Und ich habe festgestellt, wie wichtig es ist, "Kraftorte" fest in seinen Wochenplan einzuplanen, sei es -wie bei mir- Spaziergänge auf meinem Höhenweg, ein Kaffee mit meiner Freundin, die tägliche Mittagspause in meinem "Lieblingsstehcafé" mit Menschen, die mir in den letzten Monaten ans Herz gewachsen sind.

Ja, das alles gehört zu meinen kraftgebenden Elementen.

Menschen, Rituale, Orte!

Eine Freundin von mir hat gestern ein Foto mit "Life is good" gepostet und ich kann nur sagen sprich schreiben: Es stimmt!

Alles eine Frage der Sicht!

In diesem Sinne...

Einen wunderschönen Tag! Eure Greta


14 Kommentare

Wachstum... by Greta

Seien wir dankbar für die Menschen, die uns in einem wichtigen Moment den "richtigen" Weg zeigen, uns eine Brücke bauen, um eine neue Richtung einzuschlagen. Ohne diese Ratgeber zur rechten Zeit können Missverständnisse sehr unglücklich verlaufen! Manchmal braucht man den Anstupser von einem liebvollen Menschen.
Und beim nächsten Mal kommt man ganz alleine dorthin...
DAS IST WACHSTUM UND FORTSCHRITT!

Einen wunderschönen Tag! Eure Greta

Bild von pixabay


14 Kommentare

Kurz davor... by Greta

So kurz davor jetzt vor dem Jahreswechsel und nach den Weihnachtstagen kommt man doch nochmal ins Grübeln und lässt das Jahr Revue passieren. Es war ein denkwürdiges, sehr nachdenkliches Jahr, wenn man auf die Geschehnisse der letzten Monate schaut. Aber auch für mich selbst hat sich sehr viel verändert. Ich habe angefangen und ich kann gar nicht wirklich sagen, aus welchem Impuls hinaus, meine Träume zu verwirklichen. Ja, jetzt kommt zwangsläufig die Frage: Was ist denn mein Traum?

Ich glaube, wenn du anfängst, etwas Neues zu wagen, dann weißt du es auch, wenn es dein Traum war!

Als ich 2016 anfing mit dem Malen und später mit dem Schreiben, habe ich gemerkt, dass da was aus mir herauswollte und dass das gut für mich war! Es fühlte sich immer besser an und auch in diesem Jahr manifestierte sich der Wunsch "weiterzubloggen". Das ist das, was ich WEITERHIN machen werde!

Vor 9 Monaten habe ich mir den Traum einer eigenen Wohnung in meiner Lieblingsstadt erfüllt und vor einem Monat mein "brigeart" auf neue Standbeine gesetzt. 

Heute kann ich sagen, wieviel mir das eigentlich bedeutet!

Erkenntnisse müssen wachsen!

Erkenntnisse müssen reifen!

Wenn wir auf das Jahr zurückschauen ist es wichtig, dass wir nicht hadern, nicht traurig und verzweifelt sind (ja, und auch bei mir gibt es Momente, die es mit mir machen könnten und auch machen :-( )... Nein, wir müssen den Blick fest auf das "HIER und HEUTE" gerichtet haben und uns so annehmen wie wir sind und den Tag so wie er ist. Was wir ändern wollen, sollten wir in Angriff nehmen und die Dinge, die wir nicht ändern können, endlich loslassen und ruhenlassen! Ich arbeite dran, immer wieder und erst recht jetzt... so kurz davor! ;-)))

Alles Liebe und Gute für das Jahr 2018.

(G. Brinkmann 12/2017)

Eine wunderschöne Zeit. Eure Greta

 


16 Kommentare

"Dann wäre der Zauber weg!" ...by Greta

Bei meinem letzten Besuch in meinem Lieblingsrestaurant kam ich wie so oft ins Gespräch mit dem Inhaber.

Er erzählte mir von seinen Personalveränderungen im nächsten Jahr. Diese würden auch andere Veränderungen mit sich ziehen. Er erklärte mir: "Ja, manchmal wird es einfach eng bei mir und ich muss Anfragen ablehnen. Das ist schade!"  Aber eine eventuelle Vergrößerung, die immer wieder auch Stammgäste fordern, käme für ihn nicht in Frage, denn "damit wäre ja der Zauber weg!"

Das fand ich bemerkenswert. Wenn man vermeintliche Verbesserungen, Vergrößerungen, Veränderungen in seinem eigenen Leben vornimmt, bedeuten diese nicht zwangsläufig, dass man mehr Lebensfreude oder wie bei meinem Lieblingsrestaurant mehr Umsatz bekommt.

Es könnte auch sein, dass der ureigene Charme verloren geht.

Das Streben nach "immer mehr" hat Grenzen, die im jeweils einzelnen Fall immer wieder neu gesteckt oder nachjustiert werden müssen. ;-)

Ich wünsche euch einen fantastischen 3. Advent!

(G. Brinkmann 12/2017)

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

 

(c) GB


17 Kommentare

Heute schon etwas für die Seele getan? ...by Greta

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Sonntag und 1. Advent!

Ich wünsche uns an diesem Tag, dass wir etwas für unsere Seele tun können...

Ganz bewusst.

Dass wir uns Zeit für unseren Körper nehmen.

Dass wir uns Zeit für unseren Geist nehmen.

Dass wir uns Zeit für unsere Seele nehmen.

Wir könnten hinaus in die Natur gehen. 

Wir könnten ein gutes Buch lesen.

Wir könnten ein richtig gutes Gespräch führen mit einem uns wichtigen Menschen.

Wir könnten einen Brief schreiben.

Wir könnten einfach nur "herumlümmeln".

Wir könnten ein ausgiebiges Bad nehmen mit ganz viel Schaum.

Wir könnten uns einfach etwas Gutes tun.

Unsere Seele zum Lachen bringen,

zum Schwingen bringen,

in den Einklang bringen!

Auf diesen Sonntag!

Diesen Sonntag für unsere Seele!

(G. Brinkmann 12/2016)

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

 

(c) GB


12 Kommentare

Der Moment... by Greta

Für einen kurzen Moment ist man sich begegnet!
Für einen kurzen Moment hat man "Hallo" gesagt!
Für einen kurzen Moment hat man gelacht
oder nachgedacht....!
Nur für einen kurzen Moment!
Aber er war wertvoll, weil ich diesen Augenblick mitnehme in meinen Tag...
... weil ich ihn in meinem Herzen bewahre! <3<3<3

 

(G. Brinkmann 11/17)

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

 

 

(c) G.Brinkmann


13 Kommentare

Raue Wege... by Greta

Silke ist so stolz darauf, dass sie ihren Weg gefunden hat. Sie hat ihn im dichten Wald gefunden, es ist kein eingetragener Weg und wird ab und zu von den Forstarbeitern benutzt. Heute ist der Tag, an dem sie zum ersten Mal ihrer Freundin Mara ihren heiligen Weg zeigt. Mara ist von Anfang an nur am Meckern, weil es ja so "über Stock und Stein" geht. "Das soll nun dein schöner Weg sein?", schimpft sie. "Wo ist der denn schön? Ich stolpere hier herum und breche mir fast ein Bein!" Mara schnauft und ist total rot im Gesicht. Silke ist enttäuscht. Warum in aller Welt hat sie ihre Freundin nur mitgeschleppt, die "jault nur die ganze Zeit rum". Da hat sie heute aber Lehrgeld bezahlt!

Am Abend, als sie nach einem heißen Bad mit einem Glas Wein auf der Terrasse sitzt, denkt sie darüber nach, warum sie diesen angeblich so unschönen Weg für sich auserkoren hat und warum er zu "IHREM Weg" geworden ist. Er beschreibt eigentlich genau das Leben. Ein Leben läuft nicht immer gerade aus und ist eben; nein, es ist verschlungen, sperrig und knorrig, es gibt Steine auf dem Weg und Verästelungen. Es läuft sich manchmal nicht so einfach, manchmal geht es bergauf und dann wieder runter. Ja, ihr Weg ist anstrengend wie das richtige Leben auch. Aber auf der anderen Seite lernt sie gerade auf diesem Weg ihren Körper und Geist besser kennen, sie geht achtsam und passt besser auf. Und interessanter ist er auch! Sie muss lächeln. Ihr Weg ist halt nichts für Mara und eben auch nicht für jedermann! Aber für sie ist er GENAU DER RICHTIGE!

(G. Brinkmann 11/17)

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

(c) GB


12 Kommentare

Friedenstauben... by Greta

Helene sitzt auf der Dachterrasse. Ihre Beine hat sie umwickelt mit einer flauschigen Decke. Sie hört Radio. Eine Schreckensmeldung folgt der anderen. Sie krampft ihre Finger zusammen. "Den zweiten Weltkrieg habe ich überstanden, den kalten Krieg und jetzt passieren auch bei uns so schreckliche Dinge!", denkt sie. Ihre Enkeltochter Pauline bringt den Ingwertee. Der wärmt so schön von innen. Sie nimmt die Hand ihrer Großmutter. "Ich hatte ein schönes Leben. Wenn ich an die schlimmen Dinge denke, die im Moment auf der Welt passieren, dann bin ich froh, dass ich schon so alt bin! Ich hatte mein Leben!" "Oma, weißt du was," sagt Pauline nachdenklich, "genau das möchte ich in 50 Jahren auch sagen können, wenn ich so alt bin wie du! Es ist nicht alles schlecht und ich möchte einfach an das Gute glauben!" In diesem Moment fliegt ein ganzer Taubenschwarm über die Terrasse. Der Nachbar lässt wieder mal seine Tauben fliegen. Pauline sieht sie zuerst: "Oma, sieh, da sind die Friedenstauben!" "Wie schön", sagt Helene und sieht ihre Enkeltochter liebevoll an... es gibt so viel Hoffnung! Ja und es gibt Pauline!

(G. Brinkmann 10/17)

Einen wunderschönen Tag! Eure Greta

Bild von pixabay


8 Kommentare

Der Wohlfühlordner... by Greta

Silvia muss eine Pause machen. Sie merkt, dass die Müdigkeit kommt. Wann kommt endlich der nächste Rastplatz? Es wird Zeit. Noch 10 km, ah... endlich!

Als sie die Raststätte erreicht, bestellt sie sich einen doppelten Espresso und setzt sich in eine gemütliche Ecke. Sie beobachtet einen Mann, der lächelnd auf das Display seines Handys schaut. Er bemerkt, dass sie ihn beobachtet und fühlt sich ertappt! Auf einmal sagt er laut zu sich: "Das hat jetzt gutgetan!" Silvia muss jetzt endgültig lachen! Er lacht zurück! "Ich glaube, ich bin Ihnen eine Erklärung schuldig!" "Sie müssen mir gar nichts erklären", sagt Silvia amüsiert. "Ich war jetzt heute schon insgesamt 2 Stunden im Stau gestanden, habe einen wichtigen Termin verpasst und hatte einen höchst unangenehmen Anruf meines Chefs! Ich hatte echt schlechte Laune bis gerade jetzt! Dann fiel mir mein "Wohlfühlordner" ein." "Was ist das?", fragt Silvia interessiert. "In meinem Wohlfühlordner habe ich auf meinem Smartphone all die Fotos gespeichert, die mich an total schöne Dinge erinnern oder auch an sehr lustige!" "Aha", Silvia ist beeindruckt. "Und das funktioniert wirklich. Ich schaue mir diesen Ordner an und erschaffe mir so einen Gegenpol zu meinen negativen Gedanken!", erklärt er weiter. "Kann ich Ihnen auch nur empfehlen", zwinkert er ihr zu und steht auf. "Das mache ich! Gute Weiterfahrt!", sagt Silvia zum Abschied. Was für eine wertvolle Begegnung! "Ich fange gleich damit an!", und sie erstellt einen neuen Ordner in ihrer Fotosammlung. "Feeling good" nennt sie ihn! Und als erstes kommt ein Foto von Ihrer Lieblingsblume rein, dem Klatschmohn...

(G. Brinkmann 10/2017)

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

 


6 Kommentare

Die rote Hose... by Greta

Sie ist noch nicht ganz fit.

Wow, die letzten Wochen haben ihre Spuren hinterlassen. Der Kreislauf ist noch nicht ganz angekurbelt.

Aber sie hat heute für sich einen wichtigen Termin wahrgenommen und hat ihn nicht absagen müssen, so wie so oft die letzten 3 Wochen.

Da kann sie auch mal stolz auf sich sein.

Im Laufe ihres Lebens ist ihr so oft aufgefallen, dass sie mit sich selbst sehr streng ist, dass sie sich nicht eher Ruhe gönnt, bis alles fertig ist.

UND ist alles fertig, dann hat sie schon das nächste Projekt in Angriff genommen. Na, toll!

Sie bemerkt, dass es Programmierungen von klein auf sind, die in einem stecken.

Okay, heute hat sie also ihr "neues" Leben begonnen.

Ach, wie ist es doch schön, wenn es einem bessergeht.

Irgendwie hat sie Lust, etwas "Verrücktes" zu machen!

Verstehe mich nicht falsch, so verrückt wird es nicht sein, sie wird sich nur eine rote Hose kaufen...

Aber unterschätze nicht die kleinen Dinge und Fortschritte, die in Richtung "verrückt", ausgelassen, losgelassen, kindlich - freudig gehen... ;-);-) ;-)

Es ist die erste rote Hose in ihrem Leben, die sie sich selbst kauft...

Als Kind hat sie rote Röcke und Jacken getragen. Sie erinnert sich, ach ja, eine rote Hose war auch dabei. Da war sie zehn Jahre alt! Haha...

Es ist so weit. Sie trägt ihre Hose zum ersten Mal.

Ungewohnt, aber sie muss lächeln...

Dieses Stück erinnert sie daran, dass es sich lohnt, einfach mal gewohnte Lebensstile zu durchbrechen, neue Sichtweisen zu erobern oder einfach mal neue Farben zu entdecken... für sich!

c) G. Brinkmann 10/17

Euch einen fantastischen Tag!

Auf zu neuen Ufern!

Eure Greta

 

 

 


9 Kommentare

Zuhören

Sie hat gar nicht gemerkt, dass die Zeit wie im Flug verging.

Sie hat geredet, einfach nur geredet.

Und dann hat sie sich alles von der Seele geredet. Zwei Stunden lang.

War es so lange?

Es war wichtig!

Wichtig für ihren Fortschritt.

Wie schön, dass jemand zugehört hat!

Erst jetzt merkt sie, dass ihre beiden Zuhörer geschwiegen haben.

Sie sieht ihren liebevollen Blick.

Sie sieht ihr Verständnis.

Sie sieht ihre Liebe.

Sie ist dankbar, dass diese beiden Menschen zu ihrem Leben gehören. Sie nimmt es in Dankbarkeit an.

Denn diese Menschen nehmen sie so an, wie sie ist!

 

Danke an die Menschen, die ZUHÖREN!

 

Einen schönen Tag Euch allen!

Eure Gerda

(Gerda Brinkmann 8/17)

 

 

 


2 Kommentare