Auszeit... by Greta

Ich nehme mir eine Auszeit.

Ich bin dann mal weg... zumindest aus meinem Blog!

Das kann dauern..., oder auch nicht! ;-)))

Manchmal braucht man Abstand, um dann mit einem frischen Blick auf die Dinge zu schauen.

Ich werde viele neue Impulse mitbringen!

Ich wünsche Euch von Herzen eine wunderschöne Zeit!

Alles Liebe und bis bald, Eure Greta

(G. Brinkmann 5/18)

 

 

 


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Alive and Kicking... by Greta

"Alive and Kicking" von Simple Minds aus dem Jahr 1985...

Wer von Euch erinnert sich daran?

Ich habe den Song gestern Abend aus einem Impuls heraus angehört und seitdem läuft er rauf und runter.

Was habe ich mich damals stark und lebendig gefühlt, damals 1985, frisch verliebt und ich hatte gerade mein Studium begonnen. Das Leben stand mir offen, so habe ich mich gefühlt: "Alive and Kicking! Lebendig und Superwomanstark!"

Und wisst Ihr was?

Das Leben hat nicht immer so mitgespielt wie ich es gerne gehabt hätte!

Nein, bestimmt nicht!

Da gibt es neben Wunderbarem und Lachen auch Ernüchterung, Schmerz und Tränen.

ABER ich bin gerade "sowas von dabei" mein Leben wieder lebendig und stark zu gestalten.

Und wer kann es machen... nur ich!

Ihr könnt lange darauf warten, dass Euch jemand hilft.

DU MUSST ES ALLEINE MACHEN!

Ja, es gibt Menschen, die einem vielleicht Impulse geben und unterstützen, euch einfach guttun, ABER ich muss es dann selber in die Hand nehmen!

Ich bin die Woche bisher zufrieden mit mir:

Ich habe mich bewusst "mit guten Dingen" umgeben, d.h. ich habe mich mit positiven Menschen getroffen, ich habe mir positive Geschichten und Affirmationen angehört, ich habe mir eine Massage gegönnt, mir ein Buch gekauft und viel Sport getrieben! WOW!

Alles für mich, alles bewusst für meine Seele!

Ja, ich weiß, ist doch alles selbstverständlich...

Vielleicht seid Ihr auch einfach weiter...

Ich für meinen Teil brauche immer wieder diese Erinnerung.

Der Song läuft im Hintergrund und ich summe mit.

Ja, das will ich haben ... dieses Gefühl von "Alive and Kicking!"

Ich weiß, dass es nicht immer so sein wird, aber bitte IMMER ÖFTER! Tschakka! ;-)

(G. Brinkmann 4/18)

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

 

 

(c) brigeart


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Neben der Spur... by Greta

Eigentlich wollte ich diese Woche gar nicht schreiben.

Bis vor ein paar Sunden war mir gar nicht zum Schreiben zumute.

Diese Woche war komisch.

Kennt Ihr das auch?

Nicht, dass jetzt alles daneben gegangen wäre...

nein, das war es nicht.

Es waren schöne Sonnentage dabei und trotzdem war ich nicht die Alte.

Nein, will ich ja auch gar nicht sein.

Aber...?

Ich war nicht so aufgestellt, dass ich richtig mit mir zufrieden gewesen wäre.

Heute Morgen noch war ich der festen Überzeugung, ich gönne mir eine Auszeit, auch mit meinem Blog.

Und jetzt sitze ich hier und haue in die Tasten.

Was ist passiert?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.

Ich muss schmunzeln.

Sagen wir mal, mein Motor wollte heute wohl nicht so richtig anspringen und hat etwas vor sich hin gestottert.

Ich habe meinen Espresso getrunken und in den Regen geschaut... 

Ja, es regnet auch noch... passt irgendwie... schmunzel!

Aber auf einmal war die Lust da, das mit Euch zu teilen.

Ich kann nicht mal richtig beschreiben, was mich diese Woche gehemmt hat, eine gewisse Melancholie, hmmmm,

aber nun ist sie wie fortgeblasen,

einfach beim Eintippen dieser Zeilen,

bei dem Gedanken an Euch,

an Eure Reaktionen

und es geht mir besser.

Danke, dass es Euch gibt.

Danke, dass ich schreiben kann.

Und dankt Euch auch mal selbst:

Danke Greta, dass du Dich aufgerafft hast.

Nun geh in deinen Tag und lache...

Ach, auch an Euch:

Geht in Euren Tag und in Euer Wochenende und lacht!

(G. Brinkmann 4/18)

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

 

 

(c) brigeart


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Durchlüften

Kirsten hat Lust, die Wohnung zu putzen. Draußen geht ein kräftiger Wind und es regnet leicht! Sie fängt an, durch die Wohnung zu "wuseln". Heute fällt ihr alles leicht und sie freut sich, dass sie mal die Gelegenheit ergreift, alte Sachen zu entrümpeln und auch Regale neu zu ordnen. Sie öffnet die Fenster und der Wind strömt durch die Zimmer. Kirsten stellt sich in den Luftstrom und überlegt sich, wie es wäre, wenn sie jetzt mit durchlüftet wird...

Sie schmunzelt und lächelt. Sie atmet tief ein, dabei stellt sie sich vor, dass mit jedem Atemzug die verkrusteten Strukturen in ihrem Körper aufgebrochen werden...

Knack, knack, knack...

Alte Strukturen brechen ebenso weg wie alte Verhaltensmuster. Das Gehirn und der ganze Körper werden durchgelüftet. Und noch ein tiefer Atemzug. Kirsten lacht jetzt laut. Bildlich sieht sie die Krusten davonfliegen! Der Gedanke ist schön. Es fühlt sich gut an. Man kann selbst etwas dazu tun. Man muss nur machen. Den Schalter finden und Gedankenmuster durchbrechen und umpolen.

Sie nimmt noch einen Atemzug und macht weiter mit dem Entrümpelungsprogramm für die Wohnung, jenes Programm für ihre Seele, Geist und Körper wird gedanklich fortgesetzt. Sie weiß ja, wohin die Reise geht...

Immer mehr zu sich selbst!

(G. Brinkmann 4/18)

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

 

 

(c) brigeart


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Der alte Mann auf der Bank... by Greta

Ich  habe diese Geschichte letztes Jahr veröffentlicht.

Sie ist eine meiner Lieblingsgeschichten; darum hier noch einmal! Viel Spaß!

 

Ich hatte gestern das große Glück auf einer Parkbank einen älteren Herrn kennenlernen zu dürfen! Er genoss mit mir die warmen Sonnenstrahlen mit Blick auf den Brunnen unserer Stadt. Er fing an zu erzählen, von seiner Familie, von seiner Pension, von dem Hobby und ich hörte zu. Er schaute mich an. "Junge Frau, genießen Sie ihr Leben!" "Das mache ich! Das mache ich auch gerade!", lachte ich und freute mich innerlich über die "junge Frau". Wir schwiegen beide. Plötzlich sagte er: "Ich bin so am Leben, mir macht selbst das Sterben keine Angst!" Ich schaute auf, ihm in die Augen und ich war überwältigt von dieser Lebensfreude, von diesem Lebenswillen und dieser Stärke!
Danke für diesen Satz.
Danke für diese Begegnung.
Danke für diesen Tag.

(c) G. Brinkmann

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

 

Bild von pixabay


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Der Wackeldackel... by Greta

Endlich kann ich von dieser Autobahn abfahren.

Der Tag begann mit einem Stau und er endet nun auch so. Ich möchte die letzten 50 km über Land fahren. Im ersten Dorf gibt es tatsächlich eine Ampel, sie zeigt rot und vor mir hält ein dunkelblauer Kleinwagen. Ich bemerke erstmal gar nichts, da ich noch genervt mit dem "Navi" beschäftigt bin und dann erst geht mein Blick nach vorne. Er bleibt haften an dem kleinen Dackel, der hinten auf der Ablage im Rückfenster steht und lustig seinen Kopf hin und her bewegt.

Kennt ihr auch diese Déjà-vu-Momente, in denen man sich sofort zurückversetzt fühlt in eine andere Zeit. Ich werde also in die "Achtziger" gebeamt und ich sehe Wackeldackel zuhauf auf sogenannten Hutablagen in Begleitung von liebevoll umhäkelten Toilettenpapierrollen in allen möglichen leuchtenden Farben. Ich habe mich damals schon gefragt, was diese Rollen da hinten sollten, aber von diesen kleinen Wackelobjekten war ich jedenfalls sehr angetan.

Nun sehe ich also diesen Wackeldackel und habe -denke ich- seit mindestens 20 Jahren nicht daran gedacht. Wie hypnotisiert blicke ich auf den Kopf, der ein wenig hin und her schwankt, sich nun aber beim Anfahren heftig rauf und runter bewegt. Ich bleibe dran am blauen Kleinwagen und versuche erst gar nicht, ihn zu überholen. Ich fange an zu schmunzeln, das Köpfchen bewegt sich fröhlich in alle Richtungen, ja manchmal rotiert es sogar. Ich grinse und zuletzt lache ich laut heraus.

Sind diese Situationen nicht einfach köstlich...

Erlebt Ihr auch diese Momente, die Euch einfach nur erden und wieder ein Stückchen näher zu Euch selbst bringen, ganz bewusst? Ihr solltet das tun!

Das hier ist so ein Moment und ich grinse noch immer...

Danke, kleiner Wackeldackel!

(G. Brinkmann 3/18)

Einen wunderschönen Tag! Eure Greta 

(c) G.Brinkmann


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Der freie Tag... by Greta

Elfriede führt in der 3. Generation eine Konditorei mit angeschlossenem Café. Ihr Café ist sehr bekannt und genießt einen Kultstatus. Die Gäste kommen zu ihr von weit her. Hier kann man wirklich noch die alten Zeiten genießen. Auf manch einen mag dieses Flair angestaubt wirken, aber es ist gerade diese Stimmung, die heimelig anmutet und einen wohlfühlen lässt. Die Fotos an den Wänden zeugen von vielen Besuchern, darunter viele "Prominente" aus der angrenzenden Großstadt. Heute hat Elfriede Ruhetag und sie genießt das schöne Wetter draußen. Sie säubert den Eingangsbereich und grüßt dabei die Passanten. Viele sind Kunden bei ihr seit Jahren. Jetzt fällt ihr ein älterer Herr auf, der sich suchend umsieht. Er bemerkt Elfriede und sieht auf das Café. Er fragt, ob er hier richtig bei einer gewissen "Elfriede" sei.

Er hätte so viel Gutes gehört. Sie würde den besten Schokoladenkuchen backen. Sie lächelt: "Ich bin Elfriede! Leider haben wir heute geschlossen!" "Ich freue mich so sehr, Sie kennengelernt zu haben!" Die Enttäuschung steht ihm aber ins Gesicht geschrieben. Elfriede bemerkt es und überlegt kurz. Eigentlich hat sie jede Menge zu tun. "Kommen sie kurz mit rein. Ich habe heute zwar keinen Schokoladenkuchen für Sie, aber es gibt eine sehr gute heiße Schokolade mit Apfelkuchen." Der alte Mann lächelt sie freudig an. Dieses Lächeln bestärkt sie in ihrer Entscheidung, einen Gast hereinzulassen, auch wenn es der freie Tag ist...

(G. Brinkmann 3/18)

Einen wunderschönen Tag! Eure Greta 

(c) G.Brinkmann


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Die Schwestern... by Greta

Das Telefon klingelt. Eva sieht auf das Display. Es ist ihre Schwester Annabel. Eigentlich hat sie keine Zeit für ein Gespräch, aber sie hebt den Hörer ab. "Hallo, Süße", begrüßt sie die jüngere Annabel. Ihre Stimme klingt fröhlich. Annabel steigt sofort drauf ein und reagiert genauso. "Hallo, Süße", dabei verändert sie ihre Stimme ein wenig und beide Schwestern fallen in ein herzhaftes Lachen.  "Wir haben lange nicht voneinander gehört, ich wollte einfach deine Stimme hören!", beginnt Annabel das Gespräch. Eva wird es warm ums Herz. Wie gut, dass sie ihre Schwester doch angenommen hat und sich die Zeit für sie nimmt, denn jetzt erst merkt sie, wieviel sie für ihre kleine Schwester empfindet und wie sehr sie sie vermisst. Nein, eigentlich geht es tiefer, es ist eine Verbundenheit, die zwischen beiden herrscht, die von Kindheit an entstanden ist. Ein Band, das zwischen ihnen gewoben wurde, mit dem Gefühl, ein Leben lang füreinander da zu sein. Manchmal sprechen sie wochenlang nicht miteinander, aber wenn es dann zum Gespräch kommt, dann ist es da, das Gefühl von unendlicher Liebe zwischen zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch auf einer Welle sind... und je älter und weiser sie werden, um so mehr wissen beide dieses Geschenk zu schätzen und in Ehren zu halten. Eva hört ihrer Schwester zu, die 500 km entfernt ist und nimmt sie in Gedanken in ihren Arm. Annabel merkt diese Vertrautheit und sagt plötzlich: "Eva, meine Große, ich habe dich lieb!" "Ich dich auch, ich bin immer für dich da!" Eva bekommt feuchte Augen. Beide müssen zurück an ihre Arbeit und doch haben sie ein Geschenk im Herzen, dass sie beide lächeln lässt. Sie haben die Gewissheit, dass sie füreinander da sind!

(G. Brinkmann 2/2018)

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

 

(c) G.Brinkmann


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Die Seele... by Greta

Nachdenklich schaut ihr Freund in die Runde. Er kratzt sich das Kinn und sieht Erika lange an. "Du hast die Wohnung wirklich toll eingerichtet. Du hast einen guten Geschmack und man erkennt deine Persönlichkeit!"

"Aber...", Erika lächelt ihn erwartungsvoll an.

"Aber es fehlt noch etwas!" Er konzentriert sich. "Es fehlt die Seele!"

Erika sieht ihren Freund überrascht an.

Nachher, als sie allein ist, denkt sie nochmal über seine Worte nach.

Die Seele fehlt.

Was kann das nur sein!

Wochen später trinkt sie in einem Antik-Café einen Cappuccino und ihr Blick fällt auf eine alte Wanduhr. Sie erinnert sich sofort an die alte Uhr, die in der Küche ihres Großvaters hing. Sie ist fast identisch.

Sie nimmt das gute Stück ins Visier und lässt sich die Details vom Verkäufer erklären. Die Uhr ist über 100 Jahre alt und scheint keine größeren Schäden zu haben. Der Preis stimmt auch.

Erika überlegt nicht lange und kauft die Uhr.

Der Verkäufer gibt ihr mit auf dem Weg, dass er keine Garantie für das Laufwerk übernehme. Diese Uhren müssten oftmals von einem Uhrmachermeister generalüberholt werden.

Erika lässt sich nicht beirren. Sie hat sich Hals über Kopf in diese Uhr verguckt und hat schon einen neuen "Hängeort" vor Augen.

Stolz fährt sie nach Hause.

Als am Abend die Uhr ihren Platz eingenommen hat und sie aufgezogen wird, erfüllt ihr Ticken den Raum. Es fühlt sich an wie ein Herzschlag. Die Wohnung lebt. 

Auf einmal schlägt sie zur vollen Stunde. Ihr Ton breitet sich im Raum aus, wird getragen durch die Höhe des Raumes und ebbt langsam ab...

Sie hat richtig in der Anzahl geschlagen. Ihr Ton ist weich und fest zugleich. Später stellt Erika fest, dass sie "sekundengenau" läuft.

Die vorherigen Besitzer müssen sie in einem tadellosen Zustand abgegeben haben.

Was für eine Freude! Erika kann ihr Glück kaum fassen.

Nicht nur, dass die Uhr richtig tickt und einen wunderbaren Ton hat, sie zudem an ihren Opa erinnert, sie gibt der neuen Wohnung auch eine Seele.

Jedes Mal, wenn sie die Wohnung betritt und das sanfte Ticken hört, lächelt sie leicht und murmelt: "Moin, ich bin wieder da! Ich bin  zu Hause!"

(c) G. Brinkmann 2/18

Euch einen wunderschönen Tag! Eure Greta

 


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Die geschenkte Stunde... by Greta

Hella rennt durch die Stadt. Um 13 Uhr hat sie einen Massagetermin. Wie immer ist sie spät dran. Sie klingelt. Da die Behandlungsräume im hinteren Teil des Gebäudes sind, ist die Vordertür verschlossen und der Patient kündigt sich durch ein Klingeln an. Niemand öffnet. Hella startet einen zweiten Versuch. Keiner da. Das ist aber komisch. Sie überprüft ihren Terminkalender. Das gibt es nicht! Sie hat den Termin erst um 14 Uhr. Jetzt ist sie zu früh dran. Sie hat eine Stunde Zeit. Was macht sie jetzt? Nach Hause zu fahren wäre jetzt unsinnig! Sie überlegt kurz und beschließt spontan, in ihr Lieblingsrestaurant zu gehen. Die Bedienung schaut sie verwundert an. "Welche Überraschung, Sie hier an einem Wochentag zu sehen!", sagt Marco und führt sie an einen sonnigen Tisch. "Ach, ist das herrlich!", bringt sie hervor und fragt nach einem leichten Tagesgericht, schließlich hat sie später noch eine einstündige Massage. Marco empfiehlt ein Kalbscarpaccio und sie nickt. Das hört sich doch gut an! Sie beginnt sich umzusehen. Ein älterer Herr genießt seine Pasta und einige Touristen genießen die freien Tage bei einem Glas Bier. Drei attraktive Spanierinnen unterhalten sich gut gelaunt und lachen herzhaft miteinander. Hella muss auch lächeln... Oh, diese Leichtigkeit des Seins hätte sie sich nie gegönnt, wenn sie nicht ihren Termin "vorverlegt" hätte! Eine Stunde an diesem himmlischen Ort mit einem hervorragenden Essen einfach so geschenkt... sich geschenkt! "Das werde ich jetzt öfter machen...!" Sie sagt es wie zur Bestätigung halblaut zu sich selbst. Wie wäre es mit einem regelmäßigen Date mit sich selbst! Sie lacht und nimmt einen Happen von dem köstlichen Carpaccio! 

(G.Brinkmann 2/18)

Einen wunderschönen Tag. Eure Greta

 

 

(c) G.Brinkmann


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Mein Großvater oder die Gelassenheit... by Greta

Manchmal kommt die Erinnerung ganz plötzlich. Und sie überwältigt mich!

Lange habe ich nicht an diese Worte gedacht. Nicht an seine Worte gedacht.

Seit 21 Jahren lebt mein Großvater nicht mehr, aber gerade heute ist er so präsent in mir und damit weiß ich, dass er immer in mir weiterleben wird.

Ich habe ihn vor ca. 30 Jahren gefragt, wie er es schaffe, so gelassen zu sein. Ich war gerade Anfang 20, voll mit meinem Studium beschäftigt und stand vor den ersten wichtigen Prüfungen.

Er sah mich an und sagte: "Wenn ik sitt, denn sitt ik, wenn ik stah, denn stah ik un wenn ik gah, denn gah ik..."

"Ja", sagte ich erstaunt, "wenn ich sitze, dann sitze ich auch, wenn ich stehe, dann stehe ich und wenn ich gehe, dann gehe ich...! Das mache ich doch alles!"

"Nee!", lächelte mein Großvater und sagte übersetzt aus dem Plattdeutschen:

"Wenn du sitzt, dann stehst du schon, wenn du stehst, dann gehst du schon und wenn du gehst, dann denkst du schon ans Ziel!"

Ich habe ihn ziemlich ungläubig angesehen, aber ich muss heute lächeln bei seinen Ausführungen.

Recht hat er gehabt, recht hat er!!!

Wir sind so oft mit unseren Gedanken schon bei der "nächsten Sache", bei dem nächsten Meeting, bei dem "Danach", dass wir unfähig sind, das "Jetzt" zu genießen.

Danke, lieber Opa, dass du mich heute wieder erinnert hast, dass du mich wieder geerdet hast!

Du bist in mir!

Ich werde auf mich aufpassen und nicht so schnell bei der nächsten Sache sein, sondern achtsam bei dem sein, was ich in diesem Augenblick mache!

Aber ich gebe zu:

Ich brauche im Gegensatz zu dir immer wieder einen kleinen Anstupser! ;-) <3

(c) G. Brinkmann 2/18

Euch einen wunderschönen Tag! Eure Greta

 


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Das Leben ist ein Tanz... by Greta

Annemarie macht Mittagspause in einem Stehcafé und schaut hinaus in die Fußgängerzone. Heute sind viele Menschen unterwegs. Viele mit ernstem oder gehetztem Blick.

Die ersten Schüler kommen von der Schule und holen sich ein süßes Stückchen vom Bäcker.

Eine alte Frau mit Rollator kommt mit langsamen Schritten auf das Café zu.

Annemarie springt auf und öffnet der Frau die Tür.

Sie bekommt ein strahlendes Lächeln und als sie im Café ist und alles sortiert hat, dreht sie sich um zu ihr und sagt: "Ich danke Ihnen sehr, das war sehr nett!"

"Das war doch selbstverständlich!", lächelt Annemarie zurück.

"Nein, leider ist das heutzutage nicht mehr selbstverständlich", lässt sie bestimmt verlauten.

Die alte Frau bestellt einen Kaffee, lässt sich von Annemarie helfen und stellt sich an deren Tisch. Die Zwei kommen ins Gespräch, die alte Frau heißt Elisabeth. Annemarie ist angetan von der Frische und Lebendigkeit der alten Dame und sagt es ihr voller Bewunderung.

Diese sagt: "Wissen Sie, junge Frau, das Leben ist ein Tanz."

Unvermittelt blickt Annemarie auf den Rollator, merkt es und wird ein wenig rot. Elisabeth lacht laut heraus und sieht sie spitzbübisch an.

"Ja, mit den Beinen kann ich nicht mehr tanzen, aber ich lasse meine Gedanken umhertanzen und meine Worte. Mit meinen Gedanken und Worten versuche ich andere Menschen und mich selbst glücklich zu machen. Es gibt nichts Schöneres als Glück zu verschenken, um es dann im Gegenzug zu empfangen!"

Annemarie sieht sie erstaunt an und erfasst dann die schlanken Hände von Elisabeth.

"Was Schöneres hätten sie mir heute nicht sagen können! Jetzt muss ich Ihnen danken." Zwei Augen, von einem unglaublichen Blau gepaart mit einer strahlenden Lebendigkeit, blicken Annemarie an.

"Tanzen Sie, tanzen Sie viel in Ihrem Leben, meine Liebe! Und jetzt helfen Sie mir bitte wieder mit der Tür!"

Die beiden Frauen verabschieden sich und Annemarie schaut der alten Frau noch lange nach.

Diese Begegnung nimmt sie mit Dankbarkeit an.

"Das Leben ist ein Tanz!"

 (c) G. Brinkmann 1/18

Euch einen wunderschönen Tag! Eure Greta

 

(c) Bild von pixabay


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