Sich finden... by Greta

Jedes Mal, wenn ich zu meinem Höhenweg mit den Windrädern gelange, denke ich: "Jetzt abschalten und die Weite und den Wind genießen!"

Ich stapfe meinen Weg hinunter und atme tief ein. Ich spüre den Wind und muss ein wenig lächeln. Ich habe mich wieder mal auf den Weg gemacht, um mich selbst zu finden.

"Selbstfindungsprozess!" Jetzt muss ich wirklich laut lachen.

Ja, vielleicht ist dieser Weg hier, zu dem ich mich auch immer wieder zwingen muss, ein Weg für meine Selbstfindung.

Ich werde also zukünftig aus meinem Auto steigen, die Wanderschuhe anziehen und mich selbst motivieren: "Hey, Greta, ich bin dann mal weg, mich selbst finden..."

Wir sollten alle einen Ort oder einen Weg haben, an dem/auf dem wir uns selbst ganz nah sind und uns auch immer wieder finden/ zu uns finden!;-)

Herzlichst,

Eure Greta

 

( [c] G. Brinkmann 9/17)

 

 


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Kommentare: 10
  • #1

    Greta (Mittwoch, 20 September 2017 21:58)

    Es ist für mich immer wieder heilsam, eine Stunde an der Luft zu sein, nur für mich und der Natur zuzuschauen: Die Wolken am Himmel, die Vögel, ab und zu ein Hase... die vielen Pflanzen.
    All das erdet mich und ordnet mich. Ich bin sehr dankbar über meinen Weg...

  • #2

    Annie (Mittwoch, 20 September 2017 22:20)

    Gestern habe ich schon geschrieben wie gerne ich deinen Blog lese. Heute nehme ich mir vor, mehr in die Natur zu gehen. Es würde mir gut tun, mich mehr zu bewegen, aber auch die Natur zu entdecken. Die letzten Jahre ist es bei mir viel zu kurz gekommen. Gute Nacht.

  • #3

    Moka (Mittwoch, 20 September 2017 22:36)

    Liebe Greta!!! Ich bin dankbar für jeden Tag, an dem ich mit meinem goldigen Hund in den Wald gehen kann. Er ist wahrlich ein Geschenk. Ich genieße jede Jahreszeit, manchmal sogar den Regen, obwohl ich eine Vorliebe für die Sonne habe. Hier finde ich zu mir selbst, kann meine Gedanken laufen lassen, finde meine Ruhe. Herz, was willst du mehr. Grüße Dich herulich

  • #4

    Moka (Mittwoch, 20 September 2017 22:38)

    Oh man, da ging gerade etwas schief. Grüße Dich herzlich Deine Moka �

  • #5

    Swantje (Mittwoch, 20 September 2017 22:47)

    Durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen.
    Erstmal bin ich begeistert von den Herbstimpressionen auf der Startseite.
    Gerade jetzt in dieser Zeit, in der so viele Veränderungen beginnen, da kann man sich auf seinen/ihren Weg machen und dabei, wie du schreibst, die vielen Farben genießen.... bis bald. S.

  • #6

    Heidi (Mittwoch, 20 September 2017 22:51)

    Liebe Greta,
    Danke für diesen Impuls den du mir wieder mal gibst. Es erinnert mich daran bei mir zu bleiben. Denn gerade war ich im Begriff mich in " etwas" zu verrennen.
    Herzliche Grüße Heidi

  • #7

    Peter (Donnerstag, 21 September 2017 07:44)

    Guten Morgen Greta.
    Ich habe meinen Tag mit deiner Geschichte angefangen und sie wieder zum Anlass genommen, mir ein paar Gedanken über meinen Weg zu machen. Ich bin ihn in der letzten Zeit nicht mehr so oft gegangen und werde das gleich später nachholen. Du hast recht... manchmal muss man sich eben auch ein wenig zwingen... ;-)
    Dir einen schönen Tag.

  • #8

    George (Donnerstag, 21 September 2017 10:45)

    Ja, liebe Greta, sich finden setzt erst einmal die Erkenntnis voraus, sich auf die Suche zu machen! Im Alltagstrott kommen wir gar nicht mehr auf die Idee zu hinterfragen, ob das, was wir da so tagein und tagaus machen für uns selbst richtig ist! Daher sind deine Impulse hier so wertvoll, innehalten, reflektieren und sich neu finden! Und ich gebe dir Recht, sich finden geht in der Natur bei frischer Luft und Stille am Besten!
    Danke für den Impuls, liebe Greta und einen schönen Tag!

  • #9

    George (Donnerstag, 21 September 2017 10:48)

    anbei ein schönes Gedicht zum Thema Lebensweg und sich finden...

    "Das menschliche Leben

    Dieses Lebens großer Weg
    Hat viel gefährliche Stellen.
    Allem Unglück vorzubeugen,
    Mein Teurer, verhalt ich mich so:
    Ich spann an meinen sterblichen Wagen,
    Den ich zum Grabe führe, zuerst
    Gerechtigkeit, die stets auf rechtem Wege bleibt,
    Und Liebe, sonder die es allzu langsam ginge.
    Wahrheit, Unabhängigkeit,
    Die bloß ein sanftes Leitseil dulden,
    Gehn munter in der Mitt' und bleiben
    Gern von des Reichtums Straß entfernt.
    Gesundheit und ein gutes Gewissen
    Hüpfen fröhlich voran
    Und reißen mich an Stellen
    Die tief und schlammig sind hindurch.
    Nichts bleibt vom Glück und der Natur
    Mir ferner zu erbitten übrig,
    Als daß mein auserlesenes Gespann
    So lang als selbst mein Wagen daure."

    Johann Nikolaus Götz, (1721 - 1781), deutscher Geistlicher, Epigrammdichter und Übersetzer

  • #10

    Karin (Freitag, 22 September 2017 11:43)

    Wie schön, wenn man sich gefunden hat und dann auch immer wieder was Neues entdeckt.... :-)